Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, wie schädlich aggressive Sauerstoffverbindungen für den Organismus sind. Antioxidative Vitamine in der Ernährung und in Kosmetika sollen die zellschädigenden freien Radikalen möglichst aufhalten. Eine australische Studie warnt nun aber vor einer zu intensiven Bekämpfung der sogenannten Reaktiven Sauerstoffspezies (ROS): Einige Oxidantien, besonders Wasserstoffperoxid, schützen uns vermutlich vor Typ-2-Diabetes, indem sie die Fähigkeit des Körpers verbessern, auf Insulin-Signale zu reagieren.
„Ein gewisses Maß an natürlich vorkommenden ROS fördert die Insulinempfindlichkeit und verzögert die Insulinresistenz in einem sehr frühen Stadium der Zuckerkrankheit“, erklärt Studienleiter Tony Tiganis von der Monash-Universität in Victoria. „Unsere Untersuchungen deuten auf ein sehr empfindliches Gleichgewicht in diesem Kreislauf hin.“
In Tierexperimenten fanden die Wissenschaftler heraus, dass Mäuse trotz extrem schädlicher Ernährung keine Insulinresistenz entwickelten, wenn ihnen die Fähigkeit fehlte, körpereigene ROS abzubauen. Als die Forscher diesen Tieren Antioxidantien verabreichten, verloren sie den Diabetesschutz und entwickelten die Insulinresistenz, die durch die Ernährung zwangsläufig eintreten musste. Quelle Focus:
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/news/antioxidantien-schutzstoffe-foerdern-diabetes_aid_442466.html
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